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Was ist eine Familienaufstellung? Aufstellungsarbeit ist eine Methode der systemischen Familientherapie und dem Psychodrama. Die Ursprünge liegen bei Moreno und Virginia Satir. Bert Hellinger hat seine Art der Aufstellungsarbeit "Familienstellen nach Hellinger" benannt und die systemische Aufstellungsarbeit unter anderem durch lösende Sätze und aktive Interventionen ergänzt, weiterentwickelt und sehr bekannt gemacht. Mittlerweile sind eine Vielzahl von Aufstellungsmethoden entstanden wie z.B. Organisationsaufstellungen von Varga von Kibèd, Symptomaufstellungen, Tetra-Lemma Aufstellungen, Supervisionsaufstellungen und vieles mehr.
Wozu dienen Aufstellungen? Durch das Aufstellen von Systemen, Familien oder Aspekten werden verborgene Dynamiken, Bindungen zwischen Personen, Problemfelder und ihre verborgenen Ressourcen und Lösungen auf sehr klare und einfache Weise sichtbar gemacht. Die Lösung ergibt sich meist durch das Wiederherstellen der Ordnung, der Achtung dem System oder z.B. dem alten Beruf gegenüber. Es geht um das Annehmen der emotionalen und energetischen Wirklichkeit im System. Ist das geschehen, kann der Aufsteller die Lösung unmittelbar als Kraft spüren.
Wie funktioniert die Aufstellungsarbeit? Die einzelnen Systeme bzw. Aspekte, die direkt mit dem Anliegen des Klienten zu tun haben, werden in der Gruppe mit Hilfe von Repräsentanten aufgestellt. Durch das Einnehmen des Platzes im Lösungsbild durch den Klienten kann die Kraft und neue Ressource meist sofort erlebbar werden.
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